Nicolas Rutschmann ist Regisseur, Produzent und Autor zweier Romane. Sein Debüt beschreibt episodenhaft die Erfahrungen auf dem Weg zum ersten eigenen Spielfilm im Dunstkreis Hollywoods. Das vorliegende Buch ist das Ergebnis einer Jahrzenhte andauernden Leidenschaft, aber auch kritischen Beobachtung der internationalen Filmlandschaft. Nicolas Rutschmann hält regelmäßig Vorträge an Hochschulen und schreibt Buch- und Filmrezensionen. Nach beruflichen Lebens-abschnitten in Hamburg, Los Angeles und Berlin lebt er aktuell mit Frau und Tochter - aber ohne Hund - in Stuttgart.




Der Autor wird immer wieder gefragt, warum er keinen Blog führt oder häufiger bei Facebook postet. Seine Antwort lautet: "Alles, was ich dort zu sagen hätte, sammele ich lieber und mache irgendwann ein neues Buch daraus. Das entsteht in einer konzentrierten und permanent selbstreflektierenden Schaffensphase und kommt dadurch der Wahrheit näher, als schnell hingeschriebene Posts."

Es gibt allerdings zwei Sprachrohre, auf denen er regelmäßig seine Meinung zu aktuellen gesellschaftlichen oder kulturellen Themen äußert. Er hat lange gezögert, seine Profile bei ZEIT ONLINE und SPIEGEL ONLINE für die interessierte Öffentlichkeit offen zu legen, da er rückblickend nicht immer zu all seinen in den Foren geäußerten Ansichten steht – manchmal geht aus der Situation heraus auch mit ihm der kleine Donald Trump durch. Aber es sind wichtige Zeitdokumente, deren Offenlegung für interessierte Leser genug Mehrwert haben, als dass sie weiter in der Anonymität stattfinden sollten.

Zuletzt noch eine Sammlung von Kurzkritiken zu Hörbüchern bei audible, die Nicolas Rutschmann in den letzten Jahren rezensiert hat. Die Bücher stellen nur einen sehr kleinen Ausschnitt der Favoriten von Literatur und Autoren dar, geben aber eine ganz gute Tendenz der letzten Jahre vor. Auf jeden Fall fehlen hier aber noch Ferdinand von Schirach, Sibylle Berg, Daniel Kehlmann, Bernhard Schlink, Uwe Tellkamp, James Robert Baker, Hunter S. Thompson, T. C. Boyle, Paul Auster, Bret Easton Ellis, John Irving, Boris Pasternak, Henning Mankell und viele hundert weitere Schreiber, die einflussnehmende Romane und Sachbücher verfasst haben. Zu vergessen sind natürlich auch nicht die Drehbuchautoren aller in "Top 1500 Movies" vorgestellten Filme. Ohne sie wären die cineastischen Meisterwerke nur eine dekorative Hülse ohne Inhalt.